Samstag, 23. September 2017

Abschied heißt despedida

Wir blicken auf 14 ereignisreiche Tage zurück,
die, und das wussten wir vorher,
einmal vorbei sein werden.

Die einzigen Caballeros, die wir gesehen haben waren diese Beiden.

Als Strand-Vitamin-Cocktail gab's heute Chirimoya, 
sieht aus wie die große grüne Erdbeere, 
wird auch als Zuckerapfel bezeichnet.

Das letzte Abendessen ist Geschichte,
ab morgen müssen wir die Ernährung umstellen.
Statt salmon, tuna, bacalao, lubina, langostinos und co.,
gibt's dann wieder Bemme mit Brot.

"Andalusien die Wüste Europas" habe ich von unserer Spanischlehrerin.
Da es alles andere als das und eher sehr grün aussah,
habe ich wohl was falsch verstanden,
und es sollte besser "das wüste Andalusien" heißen.

Allen eine gute Nacht!

Freitag, 22. September 2017

Málaga

...hat alles, was eine zweitgrößte Stadt Andalusiens so braucht.

- da ist der Alcazaba - eine Maurenburg, die einst schöner als die Alhambra von Granada gewesen sein soll,

- das Castillo de Gibralfaro auf dem Gipfel des Monte del Faro - welches als Festung zum Schutz der Alcazaba notwendig war,

- einen Hafen für die Kreuzfahrer - welche mit Bussen in Massen zum Castillo transportiert wurden,

- grandiose Paläste

- eine Stierkampfarena

- und ein Theatro Romano - ein Amphitheater aus der Zeit, als die Römer hier noch das Sagen hatten


Die Kathedrale La Manquita und das Picasso-Museum wurden nicht digitalisiert.

Natürlich gibt's neben dem Hafen auch einen Flughafen, von dem bald die Heimreise startet.

Mittwoch, 20. September 2017

In Marbella

Kastiliens Königin Isabella soll entzückt gerufen haben:  Que mar bella
jedenfalls waren im angeblich schönsten Yachthafen einer der Welt 
so viele Boote,
da habe ich mein eigenes nicht gefunden.

Ach so, in Marbella, wo  sich die Reichen und Schönen tummeln,
kann sich nicht jeder ein Parkhaus leisten.

Oben in den Bergen

auf einem 780 m hohen Hochplateau, liegt Ronda, eines der schönstes weißen Dörfer,
ist Weltkulturerbe und Spaniens "Rothenburg" am Guadalevin-Fluss.

Die Geschichte der Bilder:
damit Don Bosco aus seiner schönen Casa,
mit dem grandiosen Blick auf die Bergkulisse,
über die 160 m Tiefe Schlucht 
zur ältesten Stierkampfarena Spaniens gelangt,
müsste eine Brücke her, die Puente Nuevo - ein spektakuläres Bauwerk des 18. Jh.


Sonntag, 17. September 2017

Ankunft im Marbella Playa

Über die Autovia del Mediterráneo ging es an der Küste entlang.
Das letzte Hotel der Rundreise ist erreicht.
So, die Chill-Zeit hat begonnen, ab jetzt wird es ruhiger.

Die Costa del Sol macht ihrem Namen alle Ehre.
Kein Wölkchen, ein laues Lüftchen bei Temperaturen um die 25 Grad.

Die Bilder - der 1. Blick vom Balkon, der 1. Sonnenuntergang

Samstag, 16. September 2017

Gibraltar

Seit dem Frieden von Utrecht 1713 gehört die Halbinsel mit dem Affenfelsen zum United Kingdom.


Geparkt wurde kurz vor der Grenze,

über die Rollbahn des Flughafens gelangt man auf die Halbinsel.


Gibraltar ist ein mächtiger Felsen, der von Berberaffen - einer schwanzlose Spezies - im Naturreservat Upper Rock bewohnt wird. Sie sind neugierig, pflanzen sich fort und wagen ich mal ein Tänzchen.


Eine Seilbahn bringt einen die 412 m hinauf.

Der Berg ist zudem hohl, teils durch die Natur geschaffen, wie in der St Michael's Cave -einer Tropfsteinhöhle - erlebbar,

teils von Menschen geschaffen, wie im Great Siege Tunnel - einer Verteidigungsanlage aus dem 18.Jh. zu besichtigen war.

Reste von Verteidigungsanlagen aus dem II. Weltkrieg rosten hier auch noch vor sich hin.


Freitag, 15. September 2017

Die Meerenge von Gibraltar

...da hinten ist Afrika.

Tarifa

Auf der Ruta Atlántica ging es weiter nach Tarifa.

Hier treffen Atlantik und Mittelmeer aufeinander.

Ein Selfi am südlichsten Punkt Europas, 
von hier sind es nur 14 km bis Afrika.
Die Frisur weht im Wind, der hier kräftig durch die Meerenge bläst.

Das Foto ist von der Isla de las Paloma aus geschossen,
links die Wellen des Atlantik, rechts das Mittelmeer.
Die Azulejos geben Auskunft.

Cabo de Trafalgar

...in der rauhen See fand 1805 die legendäre Seeschlacht statt.
Heute streckt das kleine Schmuckstück seine Blütenpracht aus dem trockenen Sand zum Licht.

Donnerstag, 14. September 2017

...Sevilla ist Monumental


Die Real Maestranza von Sevilla ist die bedeutendste Stierkampfarena Spaniens.


Hier findet man die größte gotische Kathedrale mit Glockenturm Giralda, 

nach Petersdom in Rom und St.Paul's Cathedral in London gilt sie als drittgrößte der Welt.

In ihr das Grabmal Christoph Kolumbus.


Sevilla - Hauptstadt Andalusiens

...der Legende nach soll Herkules die Stadt gegründet haben.
Zunächst überqueren wir den Rio Guadalquivir,
da fällt der Blick auf den Torre del Oro - der goldene Turm war einst arabischer Wachposten.

Alcázar - ehemaliger Palast Pedro I. "des Grausamen" oder auch "der Gerechte, ließ dieser christliche Fürst erbauen.
Er ist der älteste königliche Palast Europas. Hier gibt es so viele prunkvolle Räume, da sollte man selber mal nachschauen.


Mittwoch, 13. September 2017

Ankunft in Sevilla

Anlässlich unserer Ankunft hat sich Maria in ihr Flamenco-"Kleid geworfen und spontan ein Tänzchen auf dem Plaza de España vollführt.

Abschied heißt despedida

Wir blicken auf 14 ereignisreiche Tage zurück, die, und das wussten wir vorher, einmal vorbei sein werden. Die einzigen Caballeros, die wir ...